Patrick O´Byrne

Der FAZIOLI-Flügel im Stockfisch-Studio ist erneut auf einer Solisten-Einspielung zu hören: Patrick O´Byrne, international renommierter Pianist und Professor für Klavier in Bremen, spielte in Northeim eine SACD mit Klavierwerken von Maurice Ravel ein: "Miroirs" und "Gaspard de la nuit". Diese Stücke gehören zu den schwierigsten der Klavierliteratur.

Hörproben "Une Barque …" + "Alborada…" (60sec. mp3-versions)

Diese Hybrid-SACD kann auf jedem herkömmlichen CD-Player abgespielt werden, da sie einen 16bit Hybrid-Layer enthält. Zum Abspielen des DSD Stereo-Sounds wird ein SACD-Player benötigt.

Patrick O'Byrne - M.Ravel Miroirs & Gaspard de la nuit - Best.Nr. SFR 357.4049.2

Ravel – neben Claude Debussy Hauptvertreter des Impressionismus in der Musik – wird mit den Worten zitiert: "…dass das Unerwartete, Überraschende, Frappierende einen wesentlichen und charakteristischen Teil der Schönheit ausmacht."

O’Byrnes Ravel-Einspielung bietet dem Hörer einen Genuss tonmalerisch-impressionistischer Darstellungen; etwa die ruhige Verträumtheit von La Vallée des cloches – diese Symphonie von Glocken macht sich die gesamte Bandbreite des Pianos zu eigen und birgt ein großartiges Klangthema.

Geradezu fesselnd die pianistische Virtuosität auf höchstem technischen Niveau wie in der Alborada del gracioso aus den "Miroirs" und Ondine oder Scarbo aus dem "Gaspard de la nuit".

Patrick O´Byrne

Patrick O'Byrne ist gebürtiger Ire, wuchs aber in Neuseeland auf. Er absolvierte sein erstes Studium an der University of Auckland bei Janetta McStay. Seine Rückkehr nach Europa erfolgte als Stipendiat des Queen Elizabeth II Arts Council of New Zealand. Er studierte zunächst in London und Paris, jeweils bei Kendall Taylor und Vlado Perlemuter. Es folgte ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Aufbaustudium in der Meisterklasse von Rosa Sabater an der Hochschule für Musik in Freiburg.

Als Preisträger der wichtigsten Klavierwettbewerbe Neuseelands setzte er diesen Erfolg auf internationalem Felde u.a. in Tokio, Spanien und England fort. Beim Internationalen Klavierwettbewerb José Iturbi in Valencia 1983 verlieh ihm die Jury einstimmig den ersten Preis sowie weitere Auszeichnungen für seine Interpretationen spanischer, französischer und zeitgenössischer Werke.

1985 wurde er als Professor an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart berufen. Er war von 2000 bis 2002 Prorektor dieser Musikhochschule. Seit April 2002 bekleidet er eine Professur an der Hochschule für Künste Bremen.

Als Pianist, als Lehrer bei Meisterkursen und als Juror bei internationalen Klavierwettbewerben war er häufiger Gast sowohl innerhalb Europas als auch in Kanada, den USA, Australien, Neuseeland, Brasilien, Japan, Korea und China. Im Rahmen von ausgedehnten Konzertreisen gastierte Patrick O'Byrne in den wichtigsten Musikzentren und musizierte mit renommierten Orchestern wie den New York Virtuosi, den Bochumer Sinfonikern, dem New Zealand Symphony Orchestra und dem RTE Symphony Orchestra unter der Stabführung von Dirigenten wie Sir Charles Groves, Franz-Paul Decker, Albert Rosen und Kenneth Klein. Auch als Kammermusiker gab er zahlreiche Konzerte in Zusammenarbeit mit anerkannten Kollegen.

Aus den USA erreichte uns eine online-Rezension zu dieser SACD:

"I can't think of any composer for the piano whose music demands the highest resolution in reproduction more than Ravel's. Debussy often achieves his unusual impressionistic effects with a sort of wash of notes, whereas Ravel is always the Swiss watchmaker with his notes, placing them very specifically and accurately.

In Stockfish's super-clean reproduction with this magnificent piano every tiny detail stands out as it should and the overall result is often breath-taking. Just as a quick comparison I put on some recordings of the same works by Walter Gieseking and Richter.  No comparison - listening to the old Gieseking recordings was like trying to read thru smudged and blurry reading glasses. The notes ran together and the highest treble notes rang and were distorted. Richter was better and in stereo but still dull next to the SACD.  Both performances on CD probably have more artistic phrasing, but what good are the subtle details when the sound is so poor it becomes distracting?"

 - John Sunier, in: http://www.audaud.com/article.php?ArticleID=3502