Wir arbeiten in drei Studios mit 2 soundBlade HD, 1 SADiE DSD8 und 2 Pyramix Virtual Studios. Damit lassen sich schnell und komfortabel Schnitte, Crossfades, Pegel- und Klangkorrekturen realisieren. Pausendefinition und Umkopplungen sind schnelle Routinen. Durch diese Vereinfachung haben wir mehr Zeit für das Wesentliche: die Tonnachbearbeitung.

CD-PreMastering

CD-PreMastering mit
soundBlade HD,  SADiE DSD8,
weiss gambit EQ1 + DS1,
bw 102, L2 waves,
SONY DRE-S777,
Bowers&Wilkins 801D, …

Ein gutes Klangbild hat Gesetzmäßigkeiten. Frequenzballistik, Dynamikverlauf und viele andere Parameter bestimmen den 'Wohlklang' einer Produktion. Eine Korrektur - falls nötig und gewünscht - ist in den meisten Fällen möglich.

Sie können uns alle bekannten analogen Formate aus Ihrem Tonstudio liefern. 1/4" oder 1/2" Bänder, alle Geschwindigkeiten und noise-reductions, Schellack, Vinyl, MC's, etc. - die A/D-Wandlung geschieht bei uns mit einem 28 bit (!) NEXUS A/D-Converter. Auf folgende digitale Formate aus Ihrem Studio sind wir eingerichtet: DAT, CD-R, PCM-F1, 8mm-DDP, ddp images, DAT HR45, DA-78HR und natürlich alle Arten von soundfile-Formaten in bit-Raten Ihrer Wahl…

Das fertig bearbeitete Musikprogramm wird mit einem SONY-CD-Printer bzw. plexwriter PREMIUM auf eine PreMaster-CD "gebrannt". Jede PMCD prüfen wir in einem KOCH-CD-Tester, der 4 digitale und 3 analoge Fehlerstufen protokolliert. Nach der erfolgreichen Prüfung erhalten Sie als Auftraggeber diese PMCD. Damit haben Sie vor der eigentlichen Pressung ein verbindliches Kontrollmuster.

Für das Glasmastering im CD-Presswerk erstellen wir Ihr CD-PreMaster als DDP (DiscDescriptionProtocoll V 1.0). Das DDP-Format bietet erhebliche Vorteile: sicherer Transfer und hohe Datensicherheit, denn im Gegensatz zum PCM-Audioformat einer CD-R können die Daten eines ddp-images verifiziert werden.

Sollten Sie oder Ihr Herstellungs-Service Unsicherheiten bezgl. des ddp-Formats haben, erhalten Sie hier weitergehende Informationen: DDP V1.0 images for CD-Audio replication

Super Dynamic System

Ganz außergewöhnliche Ergebnisse fern jeder sog. "Finalisierung" bringt unser SDS-System (Super Dynamic System). Ein digitaler Dynamikcomputer optimiert durch aufwendige Berechnungen den Dynamikverlauf. Die subjektive Lautheit wird z.T. mehr als verdoppelt - ohne die bekannten Nebeneffekte analoger Kompressoren/Limiter oder digitaler "Beendigungs"-Tools.

Zur Veranschaulichung des SDS-Effekts dient die folgende Wellenform-Darstellung (zweikanalig):

SDS

dunkelgrau: ohne Processing - hellgrau: Super Dynamic System-processed

In beiden Versionen beträgt der digitale headroom 0 dB - beide Passagen haben identischen Maximalpegel !

In Version 1 (dunkelgrau) wird 0 dB an zwei kurzen Pegelspitzen bei 2:15 und bei 2:27 (rot markiert) erreicht, die den maximal möglichen Pegel des Programms bestimmen - zumeist S-Laute der Vokalisten oder kurzzeitige perkussive Schallereignisse, die nicht primär für den Lautheitseindruck des Musikstückes verantwortlich sind.

In Version 2 (hellgrau) kann dagegen nach dem SDS-Processing bei identischem headroom eine deutlich gesteigerte Lautheit des Programms erreicht werden, ohne den Charakter der ursprünglichen Abschnitte mit Pegelmaximum zu verändern.

Besondere Computerarbeiten

Beim Entrauschen mit dem NoNoise™-System wird eine Fast-Fourier-Transformation angelegt, d.h. eine genaue Analyse des Frequenzspektrums. Diese Hüllkurvengrafiken lassen direkte Vergleiche zwischen zwei Tonträgern mit gleicher Modulation zu. Mit dieser Technik erstellen wir Gutachten bei Plagiatsverdacht. Bei Bedarf informieren wir Sie gerne über diese Spezialgebiete.


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